Aufgabenbereich
Die Feuerwehr Alfter unterhält als eine von insgesamt sechs Feuerwehren in NRW eine Facheinheit Rettungshunde / Ortungstechnik (RHOT). Aufgabe dieser Facheinheit ist die Suche nach Personen, die sich in einer Notlage befinden. Dazu zählen zum Beispiel orientierungslose demenzerkrankte Menschen und vermisste Kinder ebenso wie suizidgefährdete Personen oder Vermisste nach Brandereignissen und Explosionen sowie nach Verkehrs- oder Bauunfällen.
Standort
Die Facheinheit RHOT ist gemeinsam mit der Löschgruppe Impekoven im Gerätehaus Impekoven im Unterdorf 3 untergebracht.
Einheitsführung
Die Facheinheit Rettungshunde / Ortungstechnik wird von Feuerwehrmann Christian Poschmann und seinem Stellvertreter Feuerwehrmann Burkhard Lamm geführt. Für die Ausbildung der Hunde ist Feuerwehrfrau Nadine Schiffner zuständig.
Mannschaft
Die Mannschaft der Facheinheit RHOT besteht aus derzeit 15 Feuerwehrangehörigen, die diesen Dienst zusätzlich zum regulären Feuerwehrdienst in einer der Löschgruppen der Feuerwehr Alfter leisten. Angehörige der Einheit, die ihren Wohnort außerhalb der Gemeinde Alfter haben, sind organisatorisch der Löschgruppe Impekoven zugeordnet.
In der Facheinheit stehen derzeit sieben ausgebildete Rettungshundeteams, jeweils bestehend aus Rettungshund und Hundeführer mit Feuerwehrausbildung, bereit. Weitere Rettungshundeteams befinden sich in der Ausbildung. Die Einsatzkräfte der Facheinheit Rettungshunde sind neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung besonders in den Themengebieten Orientierung im Gelände, Erste Hilfe für Mensch und Hund, Trümmerkunde sowie Einsatztaktik für Rettungshunde geschult. Für die beteiligten Hunde gilt, dass sie ausgesprochen sozialverträglich gegenüber anderen Menschen und Tieren sein und über einen ausgeprägten Spieltrieb verfügen müssen.
Zwei der bisher sieben geprüften Hunde der Einheit sind neben der so genannten Flächensuche auch für die Trümmersuche, etwa nach Gebäudeeinstürzen, Erdbeben oder Explosionen ausgebildet. Unterschiede gibt es je nach Ausbildung der Hunde auch in der Art, wie ein Sucherfolg dem Hundeführer angezeigt wird: Während ein als „Verbeller“ ausgebildeter Hund die gefundene Person durch lautes Bellen anzeigt, nimmt ein als „Bringsler“ trainierter Hund lautlos ein am Halsband befestigtes „Bringsel“ ins Maul und führt anschließend seinen Hundeführer zur gefundenen Person.
Interessenten an einer Mitarbeit in der Facheinheit Rettungshunde der Feuerwehr Alfter erhalten unter der E-Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! weitere Informationen.
Ausrüstung
Das Einsatzfahrzeug der Facheinheit ist der Gerätewagen (GW-) Rettungshunde. Der ehemalige Einsatzleitwagen wurde von den Mitgliedern der Einheit in Eigenregie an ihre Bedürfnisse angepasst und umgebaut. So sind nicht nur fünf Alu-Hundeboxen verkehrssicher im Heck des Fahrzeuges eingebaut, sondern es steht auch ein Funkarbeitsplatz mit Laptop und Drucker zur Verfügung, der zum Beispiel den Ausdruck von Kartenmaterial des Suchgebiets ermöglicht. Zusätzlich kann die Einheit für Ausbildung und Einsätze auf das Mannschaftstranportfahrzeug der Löschgruppe Impekoven zurückgreifen.
Zur technischen Ausstattung der Einheit gehören auch mehrere GPS-Geräte, mit deren Hilfe der von den Rettungshundeteams zurückgelegte Weg im Suchgebiet ausgewertet werden kann. Auch eine Endoskopkamera zur Untersuchung von Hohlräumen, etwa in den Trümmern eingestürzter Gebäude, steht zur Verfügung.
Einsätze
Informationen zu aktuellen Einsätzen der Facheinheit Rettungshunde finden Sie in der Einsatzübersicht (Stichwort "Personensuche" auswählen).
Dienstplan
Video über die Arbeit der Facheinheit Rettungshunde,
gedreht vom Internetportal " Wir im Vorgebirge".

